| Am 30.04.1966
wird Jens Streifling in Sachsen geboren und wächst als Sohn einer Musiklehrerin in Kitzscher bei Leipzig auf. Mit 9 Jahren lernt er das Klarinettespielen; es folgten u. a. Gitarre, Klavier, Bluesharp, Saxophon, Bass und Schlagzeug. In den Jahren 1976 bis 1981 muisizierte er im Jugendblasorchester des VEB Braunkohleveredlung Espenhain. Als hochbegabt eingestuft, sollte der Klarinette spielende
16-jährige auf die Musikschule "Hans Eisler", um danach
seine Laufbahn im sogenannten "Orchester des Ministerium des Inneren"
anzutreten. Musizieren auf Befehl,und das auch noch in Uniform, widersprach
seinen Vorstellungen. Stattdessen greift Jens Streifling öfter zu
Gitarre und Bluesharp und versucht unter anderen Dylan-Songs zu spielen. |
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| Interview
mit Jens unter: MUCKE UND MEHR Online-Magazin www.mucke-und-mehr.de |
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| 1982-1984: Er gründet die Schülerband "P16". Diese gewann kurz nach der Gründung den wichtigsten nationalen Nachwuchspreis der DDR. Mit ihrer gleichnamigen Single "P16" konnten sie sich beim Jugendsender ´DT-64`über mehrere Wochen auf Platz 1 behaupten. Die Band, in welcher der heutige BAP-Keyborder Michael Nass ebenfalls Mitglied war, erlebte einen rasanten Aufstieg. Dem Teeniebandalter entwachsen, als Multiinstrumentalist in der Ostszene etabliert, folgte Jens Streifling 5 Jahre später einem Angebot der damaligen Top 10 Band "Zebra". Erfolgreiche Jahre mit ausgedehnten Tourneen im Ostblock und zahlreiche Veröffentlichungen folgten. Doch trotz seiner halbwegs privilegierten Stellung blieben ihn die Ungerechtigkeiten in der damaligen DDR nicht verborgen. 1988 stellt er einen Ausreiseantrag, und ging im August ´89 mit seiner Familie nach Köln... |
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| Eines seiner ersten und skurrilsten Engagements im Westen führte Jens Streifling nach Kanada, wo er ein halbes Jahr im "Old Munic" in Montreal in Lederhosen "Bavarien Folkmusic" zum Besten gab. Zurück in Köln folgten einige Gastspiele als Theatermusiker. ("In 80 Tagen um die Welt", "Feuertanz"). Seinen ersten Banderfolg landete er mit der Gruppe "Viva la diva". Bei dem Liveauftritt der Initiative Kölner Rockmusiker gegen Ausländerfeindlichkeit - "Arsch huh - Zäng ussenander" wurde Wofgang Niedecken auf die musikalischen Qualitäten von Jens Streifling aufmerksam und verpflichtete ihn kurze Zeit später für sein zweites Solo-Projekt "Leopardefell". Er erhielt damit die Möglichkeit, zusammen mit Spitzenmusikern wie Carl Carlton, Bertram Engel und Ken Taylor aufzutreten. Von Jens Streifling überzeugt, engagierte Niedecken ihn als Multiinstrumentalist bei BAP. Mit dem Single-Hit "Lena", Top 20, weckte er auch als Songwriter Aufmerksamkeit. Bis 2003 war Jens Streifling sowohl als Komponist als auch als Instrumentalist elementarer Bestandteil der Kölner Rockband. Als gefragter Live- und Studiomusiker hatte Engagements bei Udo Lindenberg (Belcanto), Guildo Horn oder einen Gastauftritt mit Bryan Ferry in der "Harald Schmidt Show". Ein Höhepunkt seiner Karriere war der legendäre Auftritt mit BAP im Vorprogramm der "Rolling Stones" vor 60.000 Zuschauern im Müngersdorfer Stadion in Köln... |
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Im Frühjahr 2003 erfüllte sich Jens Streifling den Traum von einem Soloalbum. "Hurricane" wurde im März veröffentlicht, die Singleauskopplung "Julie" lief erfolgreich im Radio. Zusammen mit seiner hervorragenden Band stellte er den Fans live sein Album auf einer Tour vor. Im Juni besetzt Jens Streifling (vorerst aushilfsweise) kurzfristig die bei den Höhnern durch den Weggang von Peter Bauchwitz freigewordene Stelle und findet hier ein neues interessantes Aufgabengebiet. Seit September 2003 ist er festes Bandmitglied der Höhner. |
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